Acht Fragen an…

Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin Kölner Dom

Ich besuche das Welterbe Köln: Was darf ich auf keinen Fall verpassen?

An einem Gottesdienst teilzunehmen und die archäologischen Ausgrabungen unter dem Dom zu besuchen.

Was gefällt Ihnen hier besonders gut?

Der phantastische Innenraum.

Haben Sie einen Geheimtipp?

Unbedingt die Domschatzkammer ansehen. Sie gilt noch immer als das schönste geistliche Museum in Deutschland.

Was hat Sie bei Ihrem ersten Besuch beeindruckt?

Die gewaltige Größe des Bauwerks.

In welcher Jahreszeit ist es hier am schönsten?

Bei strahlendem Sonnenschein im Winter hat der Dom innen das schönste Licht, aber natürlich ist der Innenraum auch im Sommer eindrucksvoll. Oder früh am Morgen beim ersten Sonnenschein um 6.30 Uhr.

Was sollte ich mir hier sonst noch ansehen?

Einige der romanischen Kirchen, vor allem St. Gereon.

Welterbe macht hungrig. Welche regionale Spezialität sollte ich probieren?

Rheinischer Sauerbraten oder „Himmel und Äd“, also „Himmel und Erde“, ein Gericht aus Äpfeln und Kartoffeln.

Und welches Welterbe würden Sie gerne mal besuchen?

Die Klosterinsel Reichenau.

Barbara Schock-Werner

wächst in der Nähe von Stuttgart auf.

Sie studiert Architektur und spezialisiert sich auf Denkmalschutz. Parallel zu ihrer Arbeit als Architektin beginnt sie Kunstgeschichte und Geschichte zu studieren. Für die Fächer Kunst-, Architektur- und Designgeschichte wird sie Dozentin an verschiedenen Hochschulen und schließlich Professorin an der Universität Erlangen. Zwischen 1999 und 2012 ist sie die Leiterin der Kölner Dombauhütte und als Dombaumeisterin für alle Arbeiten zur Erhaltung der Welterbestätte Kölner Dom zuständig.

 

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